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COACHING TIPP Sie wissen nicht, wie Sie sich entscheiden sollen und stecken in einem Dilemma?

«Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.»
Bertolt Brecht

Systemisch-Konstruktivistisches Coaching

Die Grundlagen des Systemischen Coachings bilden die Erkenntnisse der neueren Systemtheorie von Niklas Luhmann (deutscher Soziologe und Gesellschaftstheoretiker, geb. 1927 in Lüneburg; † 1998, galt als transdisziplinärer Sozialwissenschaftler und war einer der Begründer der Soziologischen Systemtheorie), den Erkenntnissen des radikalen Konstruktivismus (Heinz von Foerster, Humberto Maturana, Ernst von Glasersfeld, Paul Watzlawick) und den Ansätzen der Systemischen Therapie von Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, (amerikanische Psychotherapeuten) und Kurt Ludewig (deutsch-chilenischer Psychotherapeut). Ein Modell des Systemischen Coachings ist das Kieler Beratungsmodell, das in den 1980er Jahren von Uwe Grau begründet wurde. Ein weiteres Konzept des Systemischen Coachings wurde von König/Volmer aus der Systemischen Organisationsberatung, die auf der Personalen Systemtheorie (Bateson/Watzlawick) basiert, weiterentwickelt.

Die Systemtheorie will den Blick auf die Entwicklung des „Ganzen“ in übergreifenden Zusammenhängen richten. Aus der soziologischen Systemtheorie hat Steve de Shazer zusammen mit seiner Frau Insoo Kim Berg den lösungsorientierten Ansatz in der Systemischen Therapie entwickelt. Zentral ist dabei das Verständnis, dass Wirklichkeit in Systemen (Personen, Teams/Familien, Organisationen) gemeinsam erzeugt wird und alle Elemente miteinander in Verbindung stehen.